Pharma

PharmaiconUm einen funktional optimalen Zustand der Pharma-Edelstahl-Oberfläche zu erreichen, bedarf es einer intakten und homogenen Passivschicht. Diese charakterisiert sich dadurch, dass sie die Korrosionsresistenz des Edelstahls weitgehend sichert. Das wiederum ist der Garant für das Ausbleiben von Kontaminationen des pharmazeutischen Mediums mit Korrosionsprodukten. Speziell in aseptischen Produktionsbereichen ist daher die Oberflächenausführung des Werkstoffes von besonderer Bedeutung. Eine Kontamination der Medien bzw. der Pharma-Produkte mit Fremdpartikeln gilt es in jedem Fall zu vermeiden.

Die beste Methode um solche Oberflächenzustände zu erreichen ist eine fachgerechte Elektropolitur. Sie optimiert die Oberfläche hinsichtlich

  • Topografie
  • Morphologie
  • Energieniveau/Potenzial

Wir blicken auf über 30 Jahre Erfahrung in der Bearbeitung von Pharma-Edelstahloberflächen zurück und lassen diese Expertise stets auch in Ihre Produkte einfließen.

Dienstleistungen für die Pharmaindustrie

Wir elektropolieren Rohre, Formteile, Behälter und Wärmetauscherapparate

  • Rohrabmessungsreihen DIN, ISO und Imperial (ab Innendurchmesser 2 mm)
  • Rohrlängen bis 18 Meter, auch U-Rohre
  • Behälter bis 150 m³ Volumen
  • Elektropolieren von Behältern auch vor Ort
  • Werkstoffe 1.4404, 1.4435, 1.4539, Hastelloy®, etc.
  • Oberflächenrauheiten bis Ra 0,2 μm
  • Pharmagerechte Bearbeitungsdokumentation

Hier erfahren Sie mehr zum Elektropolieren.

Pharmabehälter elektropoliert
Pharmabehälter elektropoliert

Passivieren neuer Pharma-Anlagen

Vor Erstinbetriebnahme neuer Systeme ist eine Passivierung zur Erreichung optimaler Oberflächenverhältnisse ratsam. Zusätzlich werden hierdurch Verunreinigungen, die durch die Anlageninstallation entstanden sind, mitausgespült.

Wir bieten Ihnen an:

  • Anlageninspektion
  • Vorreinigung (Entfetten)
  • Durchführung einer nasschemischen Passivierung
  • GMP-konform hergestellte Chemikalien
  • GMP-konforme Dokumentation der Prozesse
  • Fachgerechte Aufbereitung gebrauchter Chemikalien und chemischer Lösungen/ Spülwässer

Derougen und Repassivieren

Reinstwässer oder Reinstdämpfe als Medien in Edelstahlsystemen führen durch diverse thermodynamisch-chemische Vorgänge zu sogenannten Rougebelägen innerhalb der Anlagen. Die ausbleibende frühzeitige Beseitigung dieser Beläge führt u.U. dazu, dass das gängige Spezifikationsziel „optisch sauber“ nicht mehr einzuhalten ist und das pharmazeutische Medium kontaminiert wird. Eine weitere Konsequenz kann die Verschleppungen der Beläge in Produktionssysteme sein. Erheblich zeit- und kostenintensivere Beseitigungen von „Rougeinseln“ im gesamten Systemkreislauf sind die Folge. Die frühzeitige und auch turnusmäßgige Abreinigung der Rougebeläge ist daher sehr empfehlenswert.

Unser Angebot für Sie:

  • Anlageninspektion
  • Vorreinigung (Entfetten)
  • Abreinigung der Beläge
  • Anschließende Repassivierung der Oberflächen
  • Sicherheitsmanagement
  • GMP-konform hergestellte Chemikalien
  • Fachgerechte Aufbereitung gebrauchter Chemikalien und chemischer Lösungen/ Spülwässer

Hier erfahren Sie mehr zum Derougen und Repassiveren.

Behälter mit Rougebelägen
Behälter nach HENKEL-Derougingbehandlung

Rougemonitoring

Da Rougebeläge stets wiederkehren und deren Abreinigung sich aus verfahrens- und qualitätstechnischer Sicht in der Pharmaindustrie durchgesetzt hat, haben wir den HENKEL Passive Layer Guard entwickelt. Das Gerät wird innerhalb von pharmazeutischen Wasseranlagen montiert und ermittelt durch ein optoelektronisches Verfahren die Rougeverfärbung der Rohrleitungsoberfläche. Je nach ermitteltem Verfärbungsgrad zeigt der HPLG einen Verfärbungsstatus an und informiert Sie über den Zustand Ihrer Rohrleitungen.

HENKEL Passive Layer Guard (HPLG)

Informieren Sie sich, wie der HPLG funktioniert und wie er Sie bei der Inspektion Ihrer Anlagen entlastet.

HPLG Messsensor und Kontrolleinheit
HPLG Messsensor und Kontrolleinheit