Edelstahl ist immer korrosionsresistent – stimmt das?!

Neue Erkenntnisse zur Passivschicht auf Edelstahloberflächen im pharmazeutischen Apparatefeld

Inhalt & Infos

Allgemeinhin ist bekannt, dass Edelstahllegierungen wie 1.4404/1.4435/316L unter bestimmten Umgebungs- bzw. Produktionsbedingungen eine mehr oder minder dünne Chromoxidpassivschicht bilden (Cr / Fe - bzw. Cr-oxid / Fe-oxid -Verhältnis > 1,5 bzw. > 3,0) und diese letztlich vor allem für den nichtrostenden (passiven) Charakter der Oberfläche verantwortlich ist. Jüngere Erkenntnisse, speziell in Form von Nachbetrachtungen bei Schadensfällen (meist Korrosionen), gaben jedoch Veranlassung, dieses Phänomen näher zu untersuchen. Als praktikable Untersuchungsmethoden für den strukturellen Aufbau von Oberflächenschichten (Morphologie) eignen sich im Besonderen Auger- oder ESCA/XPS-Analysenmethoden (für relativ homogene Strukturen) sowie bei Inhomogenitäten (lokale Einschlüsse) die bekannte EDX-Analyse mit der Ergänzung von Rasterelektronenmikroskop (REM)-Aufnahmen.

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Zusatzaspekte hinsichtlich des Korrosionsverhaltens der Legierung 316L unter Variation von Legierungsreinheit und -homogenität

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Betrachtung der Beständigkeit von Edelstahloberflächen im pharmazeutischen Apparatefeld.

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